Natur in graue Zonen bringen - drei Pilotstädte machen mit!

Die Kampagne "Natur in graue Zonen" soll den Bürgerinnen und Bürgern und Firmenverantwortlichen die Augen dafür öffnen, dass auch durch kleine Grünflächen schon neuer Lebensraum für Insekten, Bodentiere und Vögel entsteht. Natur und Funktionalität sind keine Gegensätze, sondern können sich ergänzen. In jeder Stadt gibt es Spielräume für biologische Vielfalt, sie werden bisher allerdings kaum genutzt. 

Um ein Umdenken und eine Öffnung hin zu naturnahen Gestaltungselementen zu erreichen, bedarf es mehr als einer bloßen Fachinformation - es bedarf eines Stimmungswandels, der von den Unternehmen gemeinsam mit den Bürgern und Bürgerinnen einer Stadt getragen wird.

Der Wissenschaftsladen Bonn hat in den beteiligten Städten Duisburg, Erfurt und Wiesloch deshalb gezielt Partnerschaften mit Bürgerstiftungen geschlossen. Darüber hinaus hat er in den Orten strategische Allianzen zwischen Bürgerstiftungen, Wirtschaftsvertretern und städtischen Vertretern
angestoßen. Diese sind lokal verankert und engagieren sich mit unterschiedlichem Hintergrund dafür, ihre Stadt lebenswerter zu machen.

Um den an der Kampagne teilnehmenden Unternehmen eine fachgerechte Beratung und Umsetzung der naturnahen Gestaltung bieten zu können, arbeiten wir in allen drei Städten mit Fachbetrieben des Naturgarten e.V. zusammen. 

 

Erste Ergebnisse

In 2014 wurden die ersten 11 Unternehmen in den drei Pilotstädten gestaltet. Für das Frühjahr 2015 stehen bereits die nächsten Unternehmen in den Startlöchern, Teile ihrer Funktionsflächen zu aufzubrechen und Raum für die Natur zu schaffen. Hier erhalten Sie ein paar Eindrücke, was bisher in den einzelnen Städten gelaufen ist, bzw. was 2015 ansteht: 

 

 

Broschüre "Informationen zur Kampagne für Unternehmen"

In dieser Broschüre erhalten Sie einen Einblick in die Kampagnenelemente, erfahren mehr über die Bedeutsamkeit von naturnaher Bepflanzung und Biologische Vielfalt und finden konkrete Anregungen für Beteiligungsmöglichkeiten. Lernen Sie die Gestaltungsmöglichkeiten kennen, die Sie zum Beispiel in Ihrem Eingangsbereich, auf dem Parkplatz, an der Außenbegrenzung oder auch in Form von Wandbegrünung haben.

Sie haben die Möglichkeit, sich die Broschüre unter dem folgenden Link herunter zu laden.